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ISBN: 3550087926
EAN: 9783550087929
Libri: 8292043
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Axolotl Roadkill
Roman.
Von Helene Hegemann
Ullstein Verlag GmbH
Januar 2010
- kartoniert
- 203 Seiten
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Klappentext
'Schreckliche Leben sind der größte Glücksfall', schreibt die 16jährige Mifti in ihr Tagebuch. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie in Berlin, und als 'pseudo-belastungsgestörtes' Problemkind durchläuft sie nach 'Jahren der Duldungsstarre' gerade eine extrem negative Entwicklung.
Obwohl intelligent und gut situiert, nimmt sie Drogen, verweigert die Schule und hat sogar Argumente dafür. Anstatt sich an Konventionen abzuarbeiten hinterfragt und analysiert sie nämlich permanent die gesellschaftliche Situation, in der sie sich befindet. Sie wohnt bei ihren wohlstandsverwahrlosten Halbgeschwistern und ihr Vater steckt noch immer in seiner frühkindlichen Allmachtsphase. Freiheit und Selbstzerstörung fallen zusammen und Mifti entlarvt in ihren von Wahn und Genie geprägten Zwischenwelten Sprache, Lebensentwürfe und Vorgegebenheiten der Erwachsenen. Sie kokettiert mit ihrer Kaputtheit und sucht im 'allgemeinen Dahinschimmeln' nach einem Zugriff auf ihr eigenes Leben.
Der siebzehnjährigen Helene Hegemann ist ein sprachmächtiges, kluges Debüt über einen Zustand gelungen, in dem Traum, Alptraum und knallharte Realität nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.
Portrait
Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Im Winter 2007 wurde ihr Theaterstück Ariel 15 im Ballhaus Ost uraufgeführt und im darauffolgenden Jahr von Deutschlandradio als Hörspiel adaptiert. Ihr Drehbuch- und Regiedebüt Torpedo hatte im Oktober 2008 Premiere. Es wurde mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet und lief im Sommer 2009 bundesweit in den deutschen Kinos.
Leseprobe
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Rezensionen und Kritiken
»Die erst sechzehnjährige Helene Hegemann erzählt mit beeindruckender Unbeirrbarkeit und getreu dem bekannten Godard-Ausspruch, ein Film müsse einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.« Die FAZ zum Film Torpedo
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Kundenbewertung
Kundenrezension
TRAURIG.... von fernengel, 11.02.2010
....das ein Verlag so etwas als schriftstellerisches Können auslegt und solch miserable Zeilen zu einem Buch werden lässt. Da muss ich dem Kritiker, vor mir, durchaus Recht geben. Es gibt mit großer Wahrscheinlichkeit genügend Menschen, die schöne oder spannende Geschichten auf Lager hätten und leider keine Chance bekommen. Traurig auch, dass unsere Deutsche Sprache immer mehr nur mit Fekalien zum Ausdruck kommt.
Es ist mir unverständlich was da mit unserem Vokabular passiert. Im Fernsehen, wie auch im Buch, wissen immer weniger sich wirklich gewählt auszudrücken. Es mag sein, dass die Jugend von heute darauf abfährt, meine 3 Töchter ( 19/22/ 26 ) jedoch, gehören zum Glück nicht dazu. Selbst stelle ich dabei nur eins fest, traurig das die alten Werte nichts mehr zählen, ich meine, ich bin ja erst 45 Jahre und eine junge Mutter mit 3 erwachsenen Töchtern, also durchaus am Puls der Zeit, aber dieses Buch würde ich noch nicht mal jemandem empfehlen den ich nicht leiden kann.
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Unkultiviert! von brimage, 08.02.2010
Die Gratis-Leseprobe schreckt mich in Sprache und Stil davon ab, dieses Buch jemals zu lesen, geschweige dann zu kaufen.
Mir stellen sich bei der Lektüre viele Fragen:
- Welchen Leserkreis soll oder wird das Buch ansprechen?
- Lesen diejenigen, die sich dieser Sprache bedienen, überhaupt
Bücher?
- Welcher Lektor bzw. welche Lektorin befördert solch ein vulgäres Sprachobjekt und wer verlegt es?
- Wer rezensiert unkultivierte Literatur derart überschwenglich?
Glücklicherweise gibt es ausreichend anspruchsvolle neue Literatur!
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Von Verlagen gepuscht und doch nur Pfusch von Lori, 09.02.2010
Traurig! Hier wurde mal wieder von einem Verlag propagiert, dass ein Buch etwas taugt. Dabei wurde nachweislich ein Gutteil dieses Machwerkes sogar von der Autorin geklaut und nur mit kleinen Abänderungen verwendet. Hinzu kommt ein unglaublich mieserabler Wortgebrauch. Dieses Buch ist ein einziges Debakel.
Dabei laufen unzählige begabter Autoren herum und betteln um eine Chance. Hier wurde eindeutig einer unwürdigen Möchtegernautorin ein Pushup verpasst, den sie nicht verdient hat.
Ich werde dieses Werk jedenfalls jemanden kostenlos überlassen der Interesse daran hat. Aber ich schätze in meiner Verwandtschaft wird sich da keiner finden. Man will ja keine Freunde vergraulen.
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